Ein 15min Gespräch mit Pater Nikodemus Schnabel (Dormitio-Abtei in Jerusalem) auf der Bundesratstagung (Synode) des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten und Brüdergemeinden) in Kassel.
Nach seinen Worten findet sich in den Psalmen die ganze Spannbreite menschlichen Erlebens – von der Erfahrung, von Gott verlassen zu sein, über Hass und Zorn bis hin zu dem Gefühl, in Gott geborgen zu sein. Er nannte das Beten der Psalmen „eine Dehnübung fürs Herz“....
In einem Artikel der Volksstimme wird das Kloster Huysburg vorgestellt.
Keine Angst: Unsere missionarische Existenz als Mönch besteht ja nicht darin, überzeugen zu wollen, sondern überzeugend zu leben. (Bruder Jakobus Wilhelm OSB)
In vielen Teilen der Welt vermischen sich politische und soziale Konflikte mit religiösen Überzeugungen zu einem explosiven Gemisch. Durch religiösen Fanatismus bis hin zum Terrorismus sind in den vergangenen Jahren unzählige Menschen ums Leben gekommen. Ganze Landstriche sind durch religiös aufgeladene Gewalt verwüstet worden. Pater Dr. Nikodemus Schnabel, der als Benediktiner in Jerusalem lebt, der „heiligen Stadt“ für gleich drei Weltreligionen, spricht von „Hooligans der Religion“, die mit ihrem religiösen Halbwissen, simplen Schwarz-Weiß-Denken und ihren Freund-Feind-Mustern viel Unheil anrichten. Wahre Religion dagegen bietet Orientierung in einer komplexen Welt und leitet zum richtigen Umgang mit Versagen, Schuld und Versöhnung an, zeigt also Wege zum Frieden auf.
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Abt Bernhard Maria, geboren 1946 in Polen, ist der siebte Abt der Dormitio-Abtei und der erste Mönch, der aus der Gemeinschaft selbst als Abt gewählt wurde. – Er lebte zuletzt als Eremit in der judäischen Wüste, war zugleich seit Oktober 2016 auch unser Novizenmeister. Er ist Künstler und Ikonenschreiber. Er hat 1970 seine Profess abgelegt und ist seit 1973 Priester.
Durch den Brandanschlag am 18. Juni 2015 wurde ein Flügel des Benediktinerklosters Tabgha weitgehend zerstört. Der Schaden geht in die Millionen. Ein Mönch und eine Freiwillige erlitten leichte Rauchvergiftungen. Ermittlungen gegen zum Teil Minderjährige aus der Siedlerbewegung laufen.
Etwa 70 bis 80 Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren, wovon etwa die Hälfte von ihnen wie religiöse Juden gekleidet waren, verschafften sich Zugang zum Außenbereich des Klosters Tabgha. Dort zerstörten und entwendeten sie Kreuze, beschmierten Altar und Bänke und bewarfen zwei Personen mit Steinen.
Kölns Kardinal Joachim Meisner, Vorsitzender des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande und damit Hausherr in Tabgha, gibt den Mönchen ihren Auftrag mit: "Ihr Männer von Galiläa", sagt er, "ihr seid die Vorhut, die uns vorleben muss, wie Glauben geht."
Das Leben der Mönche, so sagt Kardinal Meisner in seiner Predigt, müsse Maß nehmen am Leben Jesu. Und dessen Spuren seien nirgends so greifbar sind wie im Heiligen Land. "Ihr seid das Spurensicherungskommando Gottes auf Erden", spricht er den Ordensmännern zu. Nicht "Insel der Seligen", sondern vorgelebter Glaube sei das Kloster; und "damit wir Gott und den Menschen nicht aus dem Blick verlieren, lassen wir uns das auch etwas kosten", so der Kardinal.
Die Benediktiner von „Haus Jerusalem“ am Hildesheimer Lappenberg werden die Domstadt im Mai 2013 wieder verlassen, wenn der aktuelle Vertrag mit dem Bistum und der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz ausläuft. Dies hat das Kapitel der Benediktiner der Jerusalemer Dormitio-Abtei beschlossen.
Seit 1998 lebt der gebürtige Derendorfer rund 3200 Kilometer Luftlinie von seiner Heimat entfernt, mitten in der Jerusalemer Innenstadt. Dort besteht sein Tag aus sechs Stunden Arbeit und 4 bis 5 Stunden Gebet.
Abt Ignatius Maaß vom Benediktiner Kloster St. Matthias in Trier ist in der zweiten Folge der Talksendung "innenAnsicht" bei OK54 Gast von Gi Reiff. Im Mittelpunkt des Gespräches stehen das Leben im Kloster und die Wechselwirkungen mit dem gesellschaftlichen Leben. Sind schlechte wirtschaftliche Zeiten für Religionsgemeinschaften gute Zeiten?
Pater Gregory Collins aus Glenstal Abbey wurde zum sechsten Abt der Abtei Dormitio Beatæ Mariæ Virginis auf dem Berg Zion zu Jerusalem gewählt hat. Am Dienstag wählten die Mönche den Iren zu ihrem Vorsteher für zunächst acht Jahre. Ein Zeichen der Modernität in dem anderthalb Jahrtausende alten Orden: Der Gekürte nahm die Wahl per Telefon in seinem Kloster Glenstal an.
Die Mönche der Dormitio wählen am 26. Juli einen neuen Oberen. Der scheidende Abt der Jerusalemer Dormitio-Abtei, Benedikt Lindemann OSB, beklagt mit Blick auf den Friedensprozess im Heiligen Land „Ratlosigkeit und fehlenden Willen zu Veränderung“.